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SUITEN

RESET. FOR NEW.

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// Welches Gefühl oder welche Stimmung sollen die Gäste beim ersten Betreten der neuen Räume spüren?

Im ersten Moment sollen die Gäste vor allem ankommen, runterkommen und sich sofort wohlfühlen. Die Räume sind deshalb bewusst ruhig gestaltet und sollen eine gewisse Selbstverständlichkeit und Geborgenheit ausstrahlen.

Erst danach beginnt eigentlich das Entdecken. Es gibt viele kleine Elemente, die sich nicht sofort in den Vordergrund drängen: die leicht schief hängenden Vollholz-Pendelleuchten neben dem Bett, hinterleuchtete Fotografien aus der Umgebung oder das Bergpanorama, das in die Akustikpaneele eingearbeitet wurde.

Auch im Badezimmer taucht die Landschaft immer wieder auf. Auf dem WC sitzt man bildlich gesprochen mitten im Bolgenachbach und die Folierung der Dusche erinnert ein wenig an den Blick von einer Alm über die Wiese.

Wir wollten also keinen Raum schaffen, bei dem man beim ersten Betreten bereits alles gesehen hat. Viel schöner finden wir es, wenn nach und nach immer wieder kleine Dinge auffallen.

// Auf welche Materialien, Farben oder Oberflächen hast du bei den Suiten besonders gesetzt – und warum?

Bei der Materialwahl war uns vor allem wichtig, dass sich alles natürlich, hochwertig und angenehm anfühlt. Unsere Grundregel ist: Alles, was man berührt, soll sich echt anfühlen – warmes Holz, Leinen oder feste Baumwollgewebe statt glatter und eher kühler Oberflächen.

Farblich haben wir uns deshalb sehr zurückgenommen und vor allem mit warmen Beige-, Grau- und Naturtönen gearbeitet. Sie bilden einen ruhigen Hintergrund für die bereits vorhandenen Hölzer und bringen insgesamt mehr Leichtigkeit in die Zimmer.

Gleichzeitig haben wir versucht, möglichst langfristig und nachhaltig zu denken. Die Akustikpaneele werden beispielsweise unter anderem aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Auch der neue Teppich besteht aus einzelnen Elementen, die bei Bedarf separat ausgetauscht werden können. Gerade im Hotelbetrieb ist das nicht nur nachhaltiger, sondern auch hygienischer und wesentlich langlebiger.

// Gibt es ein ganz bestimmtes Lieblingsdetail in den neuen Suiten, auf das sich die Gäste freuen können?

Für mich ist es tatsächlich weniger ein einzelnes Element als zunächst dieses neue Gefühl von Raum. Wenn man die Zimmer vorher kannte, merkt man sofort, wie viel mehr Luft und Ruhe entstanden ist. Dieses Gefühl von Atmen und Ankommen mag ich sehr.

Gleichzeitig liebe ich die Vielfalt der unterschiedlichen Hölzer. Für manche mag das vielleicht zunächst fast ein bisschen unruhig wirken – für mich macht aber genau das den Charakter aus. Auch unsere heimischen Wälder bestehen schließlich nicht nur aus einer einzigen Tanne oder Fichte. Ein Wald lebt von unterschiedlichen Baumarten, Farben und Strukturen.

Ich finde es schön, diese Ehrlichkeit in den Raum zu übertragen und nicht zu versuchen, alles perfekt auf einen einzigen Farbton abzustimmen. Natur ist schließlich auch nicht perfekt kuratiert – und genau darin liegt ihre Schönheit.

Wenn ich mich doch für ein konkretes Detail entscheiden müsste, wären es wahrscheinlich die leicht schief hängenden Holzpendelleuchten neben dem Bett. Dieses kleine Augenzwinkern passt für mich perfekt zum HUBERTUS. Die Räume dürfen hochwertig und ruhig sein, ohne dabei zu ernst zu werden.

// Was macht die Zusammenarbeit mit dem HUBERTUS für dich persönlich so besonders?

Die Zusammenarbeit mit Karl, Marc und Christa ist von großer Wertschätzung und vor allem sehr viel Vertrauen geprägt. Das macht die Arbeit unglaublich angenehm und gibt uns gleichzeitig eine große gestalterische Freiheit.

Was ich besonders schön finde, ist diese Offenheit für Neues. Man darf Dinge ausprobieren, neue Formen testen und auch einmal eine Idee weiterdenken, die zunächst vielleicht etwas ungewöhnlicher ist. Oft entstehen gerade im gemeinsamen Austausch kleine Details – eine besondere Sitznische, eine Oberfläche, ein Möbel oder eine unerwartete Lösung –, die einen Raum am Ende erst wirklich besonders machen.

Ich schätze außerdem die Werte des Hauses sehr. Regionalität ist beispielsweise nicht nur etwas, über das gesprochen wird, sondern wird tatsächlich gelebt – etwa durch die Zusammenarbeit mit Handwerkern und Betrieben aus der direkten Umgebung. Gleichzeitig gibt es eine große Freude daran, Dinge weiterzuentwickeln und trotzdem den eigenen Charakter nicht zu verlieren.

Und genau diese Mischung macht die Zusammenarbeit für uns auch einfach wahnsinnig schön und macht wirklich Spaß. Man hat das Gefühl, gemeinsam etwas entstehen lassen zu dürfen und nicht einfach nur einen Auftrag abzuarbeiten.

// Was ist dein persönlicheS Lieblingseck im neuen Raum, an dem du selbst am liebsten entspannen würdest?

Mein persönlicher Lieblingsplatz ist das Sitzfenster beziehungsweise Daybed in den Suiten 902 und 903.
Ich finde, es hat eine unglaublich gemütliche Stimmung. Man kann sich dort richtig hineinkuscheln, nach draußen schauen, lesen oder einfach einmal gar nichts tun.
Es ist kein großes, lautes Gestaltungselement, sondern eher ein kleiner Rückzugsort – und wahrscheinlich mag ich es gerade deshalb so gern.

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