Hubertus in den Anfängen

Vita Curriculum

GenerationenÜbergreifend.
Die HUBERTUS-Geschichte

Eine kleine Geschichte. Von einem Hotel. Und einem Zuhause. Von neuen Ideen. Und bewährten Wegen. Von 65 Jahren Wandel. Von Fremden. Zu Freunden. Von innen. Nach außen. Von der Hülle. Bis ins Herz. Vom Hotelier zum Gast. Von Christa und Karl Traubel. Von Sabrina und Marc Traubel. Und von Mensch zu Mensch.

Geschichte ist wichtig heute. Sagt man. Spricht für Verlässlichkeit, Stabilität, Authentizität. Gleichzeitig kann Geschichte aber auch für Veränderung stehen. Für Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, für ein Ausrichten nach dem, wohin die Zeit geht. In der HUBERTUS Alpin Lodge & Spa gilt beides. Eine Bodenständigkeit, die es braucht in Balderschwang. Damit man angenommen wird. Und aufgenommen. Dazu eine Visionskraft. Zunächst irritierend. Doch antreibend. Wegweisend. Weil sie Hindernisse nicht einfach hinnimmt. Und auch nach 65 Jahren nicht abnimmt. Voran statt hinterher.


Ein Erbe mit Zukunft.

Die Tradition beginnt mit dem Vater. Und dessen Traum. Eine eigene Gastronomie führen. Leicht macht er es sich nicht. Seine Wahl fällt auf eine Enklave. Balderschwang. 1.044 Meter über dem Meer. Und 1950 unendlich weit weg von der Welt. Ein Strafposten - für Lehrer und Pfarrer. Kein Pass, keine Straße, keine bequeme Verbindung ins Tal. Außen herum nur Berge. Und darüber der Himmel. Damals: Einsam. Abgeschnitten. Heute: Einzigartig. Entrückt. Entschleunigend.

Karl Traubels Vater visioniert auf Zeit. Nur fünf Jahre hier oben, verspricht er seiner Frau. Er kann es nicht halten. Das HUBERTUS fesselt. Von Anfang an. Seine Gäste. Und die Gastgeber. Die Traubels investieren. Jede Mark, jede Minute, jeden Atemzug, jeden Herzschlag. Aus fünf Jahren wird ein Leben. Und die Mühe lohnt. Wintergäste, die nur auf ihren eigenen Skiern zum HUBERTUS kommen, tun dies immer wieder. Und damals bleibt man im Schnitt 14 Tage. Dann kommt immer mehr. Eine Passstraße lockt Tagesausflügler. Eine eigene Metzgerei lockt Gaumenfreunde. Und zwei große Ferien-Appartments locken Familien. Das HUBERTUS wächst. Das Leben blüht. Doch dann stirbt der Vater.


Eine Vision mit Vergangenheit.

Karl ist 26, als der Vater geht. Sein Bruder Walter vier Jahre jünger. Zeit bleibt keine. Beide sind Koch und Metzger, wie der Vater. Die Entscheidung fällt. Karl lässt seine Hoteliersausbildung im 5-Sterne-Hotel in Arosa. Praxis statt Lehre, Unternehmen statt Überdenken. Die zweite Generation beginnt. Und damit eine neue Ausrichtung. Busreisen werden zum Business-Bringer. Ein großer Seminarraum füllt auch Gästezimmer.

Und dann, Ende des 20. Jahrhunderts: Wellness.
Zunächst fehlt jedes Wohlgefühl. Vor allem bei den Bankberatern. Kein Verständnis, keine Kredite. Doch dann gibt es Unterstützung: ein Verband überdacht die wacklige Vision, aus einer Idee wird ein belastbares Konzept. Die Anzahl der Behandlungsräume, die Erweiterungen im Gästebereich: konkrete Zahlen liefern den Schlüssel. Und die Bank öffnet den Tresor. Seit über 15 Jahren ist das HUBERTUS für seine hochwertigen Wohlfühl- und Behandlungsmethoden bekannt. Und das nicht nur im Allgäu.

2010 erfolgte der nächste Schritt. Mehr als ein Umbau, eher eine Transformation. Konsequent visionär, stabil gewandelt, getragen durch eine Tradition, die in Balderschwang immer auch Weitsicht heisst.

2011 dann die erste Resonanz: Der SENSES-Award für das beste „Hotel in the Country-Side“. Darauf folgend u.a.: „European Spa Award“ in der Kategorie „Best Hotel Spa“, Deutscher Tourismuspreis. Wellness Aphrodite.

Und viele Gäste, die seit Jahrzehnten immer wieder ins HUBERTUS kommen. Weil sie Veränderung als verlässlichen Wert ihres Lebens schätzen. Bis heute.