
Wohltuende Hitze. Trifft auf belebende Kälte. Und bedingt ein Wechselspiel, das Körper und Geist neu belebt.
Willkommen in der HUBERTUS-Saunawelt. Einem Ort, an dem Wärme beruhigt. Und Stille zum Luxus wird.
Der Duft von warmem Holz, das leise Knistern des Ofens und der Blick in die Weite der Berge schaffen einen Raum, in dem Körper und Gedanken gleichermaßen loslassen dürfen. Mit jedem Atemzug wird der Alltag leichter, mit jeder Minute wächst dieses Gefühl von Geborgenheit und Klarheit.
Sauna ist mehr als nur Wärme. Es ist ein kleines Ritual des Ankommens bei sich selbst. Zwischen Hitze, frischer Bergluft und dem wohltuenden Wechsel aus Spannung und Entspannung.
Ein Moment, der ganz Ihnen gehört.

Wie lange sind Sie schon Saunameister?
Ich bin bereits seit 2002 in diesem Bereich aktiv – das sind nun stolze 24 Jahre. Meine Basis bildet die fundierte Ausbildung als medizinischer Bademeister sowie als Fachangestellter für Bäderbetriebe.
Was macht einen guten Saunameister aus?
Ein guter Saunameister muss vor allem ein Gespür für die Bedürfnisse der Gäste haben. Es geht darum, sie sicher und kompetent anzuleiten, Wissen weiterzugeben und dabei stets die Gesundheitsförderung im Blick zu behalten. Aber der wichtigste Faktor neben der Gesundheit: Die Gäste sollen einfach Spaß am Erlebnis haben.
Was gehört zum Saunagang im HUBERTUS dazu?
Bei uns ist das Saunieren ein geführter Prozess. Wir erleben den Aufguss gemeinsam und integrieren ihn in einen wirkungsvollen Kreislauf. Dazu gehört nicht nur das Schwitzen, sondern auch das bewusste Zusammenspiel mit Fußbädern und gezielten Kneippgüssen.
Was macht den Saunagang im HUBERTUS so besonders?
Besonders ist bei uns die Individualität. Hierbei ist Folgendes wichtig:
Vielfalt: Durch verschiedene Saunen und Dampfbäder können wir jeden Gast dort abholen, wo er sich wohlfühlt – vom Anfänger in der Niedrigtemperatur-Sauna bis zum Profi in der 90-Grad-Finnische Sauna.
Zelebrierung: Unsere Aufgüsse sind echte Rituale mit hochwertigen Ölen und passender Musik.
Anleitung: Wir erklären bei jedem Aufguss das „Richtig Saunieren“. Zudem bieten wir im Dampfbad reinigende Duft-Salz-Peelings oder spezielle Event-Aufgüsse an, wie zum Beispiel unseren Orangen-Honig-Aufguss mit pflegender Honig-Peelingcreme.

„Richtig Saunieren“ folgt einer klaren Logik, um den Körper optimal zu unterstützen:
Vorbereitung: Reinigung unter der Dusche, um Poren zu öffnen und den PH-Wert zu regulieren. So kann man richtig schwitzen.
Anwärmen: Ein warmes Fußbad (38 °C) hebt die Körpertemperatur sanft an und bereitet das Schwitzen vor.
Saunagang: Je nach Wohlbefinden 5 bis 15 Minuten (z. B. für Beginner und den ersten Gang empfiehlt sich unsere Bergsauna bei 70 °C).
Frischluft: Direkt danach geht es an die Bergluft zum Durchatmen. Bewegung auf unserem Fußreflexzonen-Weg bringt den Sauerstoff in die Lungen.
Gezielte Abkühlung: Ein langsamer Kneipp-Guss mit dem kalten Schlauch (herzfern an den Beinen beginnend, von unten nach oben wandern bis zur Hüfte und dann wieder zurück) zentralisiert das Blut zurück zu den Organen. Auch Nase und Stirn können gekühlt werden, um die Gefäße im Kopf zu aktivieren (bitte nicht Kopf komplett in kaltes Wasser stecken).
Dusche: genieße eine lange kühle Dusche für den ganzen Körper, hier auch in Bewegung bleiben während des Duschens und den Körper abreiben
Tauchbecken (je nach Wohlbefinden): um den Körper komplett runter zu kühlen, empfiehlt sich ein Gang ins kalte Tauchbecken
Flüssigkeit: Den Wasserhaushalt mit warmen oder kalten Getränken wieder ausgleichen.
Der Abschluss-Trick: Ein finales warmes Fußbad (5 – 10 Minuten) verhindert das unangenehme Nachschwitzen, da es dem Körper hilft, die Temperaturdifferenz sanft auszugleichen.
Ruhe: Mindestens 30 Minuten Entspannung (optimal im Liegen)
Diesen Zyklus kann man bis zu 3-mal wiederholen. Mehr Sauna-Gänge empfiehlt sich nicht, da es dann keine gesundheitsfördernde Wirkung mehr hat.

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl: Es gibt keine "Pflichtzeit". Wenn der Körper nach 5 Minuten signalisiert, dass es reicht, ist das völlig in Ordnung. Der gesundheitliche Effekt beginnt schon bei kurzen Reizen.
Vorbereitung durch Fußbäder: Ein warmes Fußbad vor der Sauna bereitet die Gefäße vor. So muss der Körper in der Kabine nicht "schockartig" auf die Hitze reagieren, was den Kreislauf schont.

Warum ist der Wechsel zwischen Hitze und Kälte so gut für den Körper?
In der Sauna simulieren wir eine erhöhte Kerntemperatur – quasi ein künstliches Fieber. Durch den gezielten Wechselreiz von warm und kalt trainieren wir die Blutgefäße und das Immunsystem. Der Körper lernt, auf beginnende Infekte oder Entzündungen schneller zu reagieren. So können Krankheiten oft verhindert oder zumindest abgemildert werden. Ganz nebenbei entspannt das Ganze die Psyche, die Faszien und die gesamte Muskulatur.