Natur

Zapfen-Streich!

13. Februar 2010
über ein Stockwerk lang hängen sie vom Dach - unsere Eiszapfen!

über ein Stockwerk lang hängen sie vom Dach - unsere Eiszapfen!

Wir machen niemandem lange Zähne. Und obgleich unsere Eiszapfen wie eben solche aussehen sind sie ein absoluter Hingucker. Da hängen diese langen dürren Finger von der Dachrinne und zeichnen im matten Sonnenlicht sanfte lange Schatten an die Außenfasade. Wie die Fänge von Väterchen Frost umgreifen sie mit ungefähr 3 Metern länge das Dach und halten es scheinbar fest.

Beeindruckt schauen die Gäste aus den Fenstern. Manch einer hat diese bizarren Freunde so nah vor dem Fenster, dass die massiven und doch so zerbrechlich scheinenden Strukturen fast unwirklich erscheinen.

Schneeschuhwandern mit dem Chef

13. Dezember 2009

Winterzauber – Endlich Schnee in Balderschwang

11. Dezember 2009

Lange hat’s gedauert und endlich ist er da – der Schnee!

sie waren mit Schneeschuhen unterwegs und haben es genossen

sie waren mit Schneeschuhen unterwegs und haben es genossen

… und dann sind da noch jene, die nur darauf gewartet haben, dass es schneit!

Morgen soll’s noch weiter schneien, gegen Abend dann abnehmender Schneefall und Temperaturen zwischen -7 und -17°C.

Unsere anreisenden Gäste informieren wir selbstverständlich über die aktuelle Verkerslage am und um den Riedbergpass. Gut tut man trotzdem daran, wenn man Schneeketten mit einpackt und sich auf eine wundervolle Winterwunderlandschaft einstellt.

Die Wipfel und Äste der Tannen und Fichten hängen dick mit Schnee bedeckt und fein glitzernd fällt der feine Pulverschnee zu Boden. Da juckt es Einen richtig in den Fingerspitzen und man freut sich auf die erste Schlittenfahrt.

Naturpark Nagelfluhkette – und wir mittendrin

20. November 2009
Naturpark Nagelfluhkette

Naturpark Nagelfluhkette

Unser Hotel liegt mitten im Naturpark Nagelfluhkette, der die Gemeinden aus dem südliche Allgäu und dem Vorderen Bregenzerwald vereint. Es ist somit der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Deutschland und Österreich. Die Gemeinden, die an diesem Projekt beteiligt sind, sind hierbei um den allseits bekannten Gebirgszug der Nagelfluhkette angeordnet. Darauf ist auch die Namensgebung des Naturparkes zurückzuführen. Nagelfluh – im Allgäu auch „Herrgottsbeton“ genannt – ist ein betonartig festes Gestein, das im Allgäuer Alpenvorland weit verbreitet ist. Es besteht aus größeren und kleineren rundlichen Geröllen („Flusskieseln“), die auf natürliche Weise verkittet worden sind und somit einen zwar porigen, aber doch recht festen Stein bilden.

Eines der schönsten Geotope Bayerns

Am Sonntag, den 21.9.2009 wurde die Nagelfluhkette als eines von insgesamt 100 Objekten im Rahmen der Initiative “Bayerns schönste Geotope” ausgezeichnet. Grund für die Auszeichnung ist – natürlich – der Nagelfluh, der innerhalb Bayerns im Naturpark – und somit quasi vor unserer Haustüre – die schönsten Ausprägungen zeigt.

Wir freuen uns sehr, inmitten eines solch schönen Geotops zu liegen und es gemeinsam mit unseren Gästen auf Wanderungen hautnah zu erleben.

Schnee im Allgäu – Sonne und Schnee tanzen einen Reigen

18. Oktober 2009
ein Hauch von Winter

ein Hauch von Winter

Verblüffend dieses Naturschauspiel! Letzte Woche hatten wir noch um die 26°C und sind im T-Shirt und den kurzen Hosen herumgelaufen. Heute bekommt man schon Eiszapfen an der Nasenspitze wenn man sich selbige Bekleidung bei den aktuellen Temperaturen vorstellt. Aber mal ganz ehrlich: So richtig schneit das ja noch nicht!

Das morgendlich monotone Grau in Grau auf Höhe der Grasgehrenhütte wechselt binnen weniger Stunden in herrlichstes Wander- und Outdoor-Wetter. Nackert würd’ ich mich jetzt aber nicht mehr auf die Liegewies’n legen. Stattdessen bekommt ab 16 Uhr unsere Saunalandschaft im Haus regen Zulauf. Apropos “Regen” – den gibt’s dann auch irgendwann. Wenn’s draußen dämmert und hier und da hinter Allgäuer Bauernfenstern die Kerzen und Lampen angemacht werden beginnt es leise und heimlich zu schneien.

Da kommt mir das Versäumnis unseres Chefs, das Nostalgie-Moped endlich mit nach Hause zu nehmen, für diese Aufnahme gerade recht. Wohl wissend, dass morgen das ganze Spiel von vorn’ beginnt und die kleinen Schneehäubchen dem Sonnengott zum Opfer fallen.

Heilkraft der Natur – Wanderung zu den Balderschwanger Kraftorten

25. September 2009

Heilung aus der NaturKraftorte gibt es überall auf der Welt. Es sind entweder natürliche Kraftorte oder aber Plätze, die bewusst von Menschen geschaffen wurden, um dem Körper mehr Energie zuzuführen, damit in eine innere Balance wiederhergestellt werden kann. Der bekannteste Platz ist wohl Stonehenge, eine Grabanlage, die eine Megalithstruktur umgibt, welche wiederum aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildet wird. Nun gibt es auch in Balderschwang Kraftorte. Geschaffen wurden sie im Auftrag der Gemeinde Balderschwangvon dem Heilpraktiker und Geomanten Martin Boss.

Der Unterschied zwischen den Balderschwanger Steinkreisen und anderen Kraftorten besteht darin, dass Boss hier nicht nur einen einzelnen Kraftort gebaut hat, sondern  sieben Stück an der Zahl. Boss wollte die sieben elementaren Heilenergien als Einheit erlebbar machen, die man über die eigenen Energiekörper, sogenannte Chakren, wahrnimmt. Die Charken sind in der Lage, verschiedene Energiequalitäten in unseren Körper aufzunehmen und sie als Lebensenergie an die inneren Organe zu vermitteln. Aus diesem Grund stärkt das Verweilen in einem dieser Orte auf ganz besondere Weise die körperliche und die seelisch- geistige Widerstandskraft eines Menschen.

Wie stark die einzelnen Kraftorte wirken, spürte ich, als ich die Steinkreise zum ersten Mal zusammen mit Martin Boss und Christa Traubel besuchte. Ich wachte am Morgen mit einer sehr starken Migräne auf und mir war eigentlich nur danach zumute, weiter zu schlafen. Unter großer Übelkeit und starken Kopfschmerzen ging ich zu meinem ersten Treffen mit Martin Boss. Ohne mir die Zugehörigkeit der einzelnen Kreise zu erklären, lud Martin mich ein, mich in einen Steinkreis zu stellen. Bereits hier spürte ich, dass die Übelkeit sich etwas verflüchtigte und der Schmerz im Kopf nicht mehr ganz so hämmernd war. Wir gingen zu einem anderen Kreis, der dem Wurzelchakra zugeordnet ist. Hier hatte ich bereits nach wenigen Sekunden das Gefühl, dass sich meine Kopfschmerzen verflüchtigten. Mein Kopf wurde immer klarer! Ich fühlte mich zwar nicht wie neugeboren, war immer noch etwas müde, aber die Kopfschmerzen und Übelkeit waren weg! Ich war so überzeugt von der Wirkung der Steinkreise, dass ich an einer weiteren Begehung mit anderen Neugierigen teilnahm. Auch hier reagierten einige von ihnen unmittelbar auf die Wirkung der Kreise, mal breitete sich ein zufriedenes Lächeln in ihrem Gesicht aus, mal wurde ihnen warm ums Herz, je nachdem auf welchem Platz sie gerade standen.

Ich war erstaunt, wie schnell und unmittelbar die Natur und ihre Kräfte sich doch in uns bemerkbar machen und uns heilen können. Seit dieser Erfahrung gehe ich jedes Mal, wenn ich im Hotel Hubertus bin zu einem der Steinkreise, stelle mich dort hinein, schließe die Augen, entspanne mich – und tanke auf!

Mittlerweile macht Martin Boss regelmäßig mit Gästen des Hubertus Wanderungen zu den Steinkreisen. Anfang Oktober bietet er sogar erstmals ein ganzes Wochenende im Hubertus an, an dem die Gäste systematisch die verschiedenen Kreise besuchen und sich mit frischer Heil- und Lebensenergie aufladen können.

Goldene Herbsttage – Es gibt nur einen richtigen Moment…

14. September 2009
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Bilderbuchherbsttag in Balderschwang

…und der ist JETZT

Am letzten Dienstag war einer dieser traumhaften, unvergesslichen Bilderbuchherbsttage, so wie man sie nur in Balderschwang erlebt. Nach dem köstlichen Abendessen im Hotel Hubertus wollte ich mir noch einmal kurz die Beine vertreten, um die letzten Lichtstrahlen des Tages zu genießen.

Die Sonne war gerade untergegangen, als ich das Hotel verließ. Der Himmel präsentierte mir ein rosa-rotes-lila-farbenes Lichtspiel. So etwas Beeindruckendes hatte ich schon lange nicht mehr gesehen! Dieser Moment war so überwältigend schön, dass ich mir überlegte, zum Hotel zurückzugehen, um dieses Bild mit der Kamera einzufangen.

Aber ich war schlichtweg zu faul! Ich entschuldigte meine Faulheit damit, dass es auch am nächsten Abend einen solch unvergesslichen Abendhimmel geben würde. Schließlich hatte der Wetterbericht bereits einen weiteren Traumtag versprochen. Auch der Mittwoch war wieder wunderschön und Balderschwang präsentierte sich von seiner Sonnenseite.

Nach dem Abendessen ging ich wieder raus, dieses Mal mit der Kamera in der Tasche. Ich rechnete mit einem beeindruckenden Abendhimmel – wurde aber enttäuscht. Auch wenn die Abendstimmung wirklich farbenprächtig war, so war sie längst nicht so malerisch, wie am Abend zuvor. Ein paar Minuten ärgerte ich mich. Ich ärgerte mich nicht über den Abendhimmel, sondern über mich selbst. Und zwar darüber, dass es mir immer wieder passiert, dass ich etwas aufschiebe.

Einen Besuch bei Freunden, an die ich oft denke, dann aber wieder vor lauter Arbeit vergesse. Ein Lob, dass ich auf den Lippen habe, es aber nicht ausspreche, weil es Wichtigeres zu sagen gibt, oder oder oder.

Und ich ärgerte mich besonders deshalb, weil ich weiß, dass es nur einen richtigen Moment gibt, um etwas zu tun.
Und das ist der Jetzige.

Über die Berge auf dem Weg zu mir selbst

9. August 2009

Vortrag mit Wanderung.
Rudolf Wötzel wohnt im Hubertus vom 15. – 18. Oktober 2009

Isabel Hirt, (unsere Marketing-Verantwortliche) hat mir dieses Buch empfohlen, mich hat der Titel neugierig gemacht. Wie bei mehreren Büchern war ich am Anfang dabei, (lese ich weiter oder lasse ich es im Regal stehen) ab der Mitte wurde es interessanter, und die zweite Hälfte brachte es auf den Punkt. Nachdem ich aus versehen dieses Buch zweimal bestellt habe, schenkte ich dieses weiter an einen Freund des Hauses. Auf dessen Feedback warte ich noch. Freue mich Rudolf Wötzel persönlich kennen zu lernen, und auf die Wanderung mit ihm.

Anbei der Pressetext: Von Einem, der auszog, das Leben zu lernen

Was bewegt einen Topbanker dazu, von heute auf morgen seinen Beruf an den Nagel zu hängen, den Rucksack zu packen und zu Fuß die Alpen überqueren zu wollen?

März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als ihm bewusst wird, dass er etwas verändern muss. Er will weg von der Welt, in der Erfolg, Macht und Konsum das Leben bestimmen. Ein abenteuerlicher Plan reift in ihm: ein Fußmarsch quer durch die Alpen, von Ost nach West, von Salzburg nach Nizza. Er kündigt seine hochbezahlte Stellung und bricht auf ins Unbekannte: auf dem Rücken alles Lebensnotwendige, vor sich die Alpen und viel Zeit. Rudolf Wötzel bewältigt 1.800 Kilometer, 120 Etappen, viele davon hochalpin,
129 Gipfel, darunter 33 Viertausender und 65 Dreitausender.

Über die Berge zu mir selbst ist die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung, die Geschichte eines Menschen, der ein großes Rad drehte, für den Erfolg, Luxus und Prestige selbstverständlich waren, der sich aus freien Stücken zum Ausstieg und zur Verwirklichung eines neuen Lebenskonzeptes entschloss. Rudolf Wötzels Reise über die Gipfel der Alpen wird eine Reise zu sich selbst, während er in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine schillernde Vergangenheit verarbeitet und ein neues Leben beginnt.

Rudolf Wötzel, geboren 1963 in München, machte nach einem Master of Business Administration am renommierten INSEAD-Institut eine erfolgreiche Karriere in der Finanzwelt: Er arbeitete als Senior-Unternehmensberater und Investmentbanker für das Topmanagement internationaler Konzerne. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Gründer einer Wohltätigkeitsorganisation in den Schweizer Bergen, wo er demnächst ein Restaurant mit bodenständiger, regionaler Küche eröffnen wird.
Das Buch erschien bei der Verlagsgruppe Randomhouse BERTELSMANN
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Schwammerl trifft Steinpilz

8. August 2009

SchwammerlSchwammerlsuchkurs im Hubertus mit Dr. Erich Kohler

Auf Exkursionen in der Umgebung von Balderschwang werden wir einen ersten Blick ins große Reich der Pilze werfen. Wir richten uns schwergewichtig an Anfänger und Interessierte, die einfache Regeln kennen lernen, wie Sie sicher vermeiden können aus Versehen einen gefährlichen Giftpilz zu sammeln. Selbstverständlich sollte auch die leckere Kulinarik der Pilze nicht zu kurz kommen.  Die Exkursionen werden begleitet von Dr. E. Kohler, der als Hautarzt auch professionell mit Pilzen befasst ist.  Seit der Kindheit ist er in den Pilzen unterwegs.

Den professionellen Feinschliff erhielt er bei Max Rang, amtlicher Pilzkontrolleur (VAVKO) von Küsnacht/CH)

Für die Exkursionen ist vernünftiges Schuhwerk erforderlich.
Empfehlung Pilzbuch: Parey Buch der Pilze Marcel BonVerlag Paul Parey ISBN 3-490-19818-2
Termin: Dr. Erich Kohler weilt vom 27. bis  29. August im Hubertus

BarFuss

8. August 2009

…von Kopf bis Fuß auf Füße eingestellt:  können Sie sich daran erinnern, wie es ist, wenn man barfuss durch Wiesen und Wälder streift, wenn das Gras bei jedem Schritt weich nachgibt und die Grashalme an den Waden kitzeln? Oder wenn man plötzlich auf einen Moorreichen Untergrund tritt und das Wasser sich zwischen den Zehen spielt?

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Wir haben es erlebt… Hautnah der Bolgenach entlang über Stock und Stein… Trotz blumiger Füsse kam die anschließende Fußmassage doch wie gerufen!? Ich danke allen “Barfüsslern” für den schönen Vormittag…


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